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Für den Zweifel

Ein Interviewprojekt über Third Culture Kids

Videoinstallation | Offenes Haus der Kulturen Frankfurt

25.-29. Mai 2021

„Für den Zweifel“ ist ein Interviewfilmprojekt mit und über sogenannte Third Culture Kids.

Der Begriff Third Culture Kids stammt ursprünglich aus der Soziologie und bezeichnet Kinder, die in Kulturen aufwachsen und sozialisiert werden, die nicht der Herkunftskultur ihrer Eltern entsprechen. Sie agieren von Kleinkindalter an als Brücke zwischen der Kultur ihrer Eltern und der Kultur des Landes, in dem sie leben und bilden schließlich ihre eigenen amalgamierten Kulturen aus: eine dritte Kultur ohne Raum und vor allem ohne Volk, die kein nationales und politisches Pendant hat, das sie repräsentiert.

Die Videos der Installation kreisen um die Themen Herkunft, Zugehörigkeit, aber auch Ausgrenzung und Ausschluss und nicht zuletzt um die Frage nach einer möglichen politischen Repräsentationsform dieser Subjektivität des Dazwischenseins. Was lässt sich kulturelle Identität zwischen oder jenseits von eindeutigen Zuschreibungen denken? Wie lässt sich eine Form für den Zweifel finden?

www.für-den-zweifel.net

In Kooperation mit Verband binationaler Familien und Partnerschaften und Offenes Haus der Kulturen. Gefördert von Kulturamt Frankfurt und Hessische Kulturstiftung.

Künstlerische Leitung: Eleonora Herder

Ausstellungsdesign und Bühnenbild: Sandra Li Maennel Saavedra

Videodesign: Soran Ahmed

Sounddesign: Desiree Flegel

Redaktion Interviews: Anna Schewelew

Öffentlichkeitsarbeit: Tim Schuster

Produktion: partners in crime GbR

Mit Interviews von:

Hien Mai, Aristotelis Agridopoulos, Alex Stathopoulos, Roland Kerepesi, Yasmin Sibai, Luka Geike, Miryam Schellbach, Anonymous, Jan Lopič, Lina Siri und Jihan Akrawi.


Eine Produktion von andpartnersincrime ermöglicht durch die Mehrjahresförderung des Kulturamt Frankfurt und dem Projektstipendium der Hessischen Kulturstiftung.

Erarbeitet in Kollaboration mit dem Offenen Haus der Kulturen und dem Verband Binationaler Familien und Partnerschaften Frankfurt sowie dem Studiengang Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Studies.