WIR SIND NIE MODERN GEWESEN
Museum Angewandte Kunst und Historisches Museum, Frankfurt
Teil der Ausstellung „Yes, we care Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl“ vom 10.05.2025-11.Januar.2026 im Museum Angewandte Kunst
16.05.-15.09.2019 im Historischen Museum Frankfurt
Eine Klanginstallation über Exklusionsmechanismen und Xenophobie im Neuen Frankfurt
Eleonora Herder / andpartnersincrime
In Frankfurt besteht ein akuter Mangel an bezahlbarem Wohnraum sowie eine massive Verdrängung von einkommensschwachen Bevölkerungsschichten aus dem urbanen Ballungsraum. Das betrifft momentan maßgeblich die Randgebiete der Stadt, in welchen sich die Siedlungen des sogenannten „neuen“ Frankfurts befinden. Ernst Mays Utopie, mit politischen Instrumenten sozialen Wohnungsbau zu schaffen, ist gescheitert.
Während die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und mit Sanierungsmaßnahmen aufgewertet werden, findet an der sozialen und politischen Praxis scheinbar niemand etwas Schützenswertes. Der zunehmende Existenzdruck, welchem die Bewohner*innen dieser ehemalig linken Arbeiterviertel ausgesetzt werden äußert sich in Rassismus und Xenophobie und nicht zuletzt in steigenden Wahlerfolgen rechter Parteien.
Der Verdacht entsteht, dass wir nie wirklich modern gewesen sind.
Eine Produktion von andpartnersincrime in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Frankfurt und dem Museum Angewandte Kunst. Unterstützt durch die Theaterförderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt.



Konzept, Recherche, Interviews und Umsetzung: Eleonora Herder
Inhaltliche Beratung und Recherche: Sebastian Schipper
Komposition: Jan Mech
Hier gibt es den Dossier zum Download.
10. Mai 2025 – 11. Januar 2026 als Teil der Ausstellung „Yes, we care Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl“ im Museum Angewandte Kunst Frankfurt
16. Mai – 13. Oktober 2019 als Teil der Ausstellung „Wie wohnen die Leute“ im Historischen Museum Frankfurt





